Der August-Macke-Preis
Im Jahre 1887 wurde der Maler August Macke in Meschede geboren. Nur 1 1/2 Jahre lebte August Macke in seiner Geburtsstadt Meschede. Doch ist dies der Grund dafür, dass seinen Namen nicht nur eine Straße und ein Schulzentrum mit Hauptschule, Realschule und Gymnasium tragen, sondern dass von 1959 bis 2005 der August-Macke-Preis verliehen wurde.
Im Jahre 1959 wurde ein "August Macke-Förderpreis" für junge Künstler von den Landkreisen Arnsberg,Brilon, Meschede und Olpe gestiftet und vom "Kulturring für das kurkölnische Sauerland" 1959, 1964 und 1969 vergeben. In Folge der kommunalen Neugliederung wurde diese Vergabe eingestellt.
Im Jahre 1974 beschloss der Rat der Stadt Meschede auf Betreiben von Michael Schaefer und Hans Liese, in Zukunft den "August Macke-Preis der Stadt Meschede" zu vergeben, und zwar - anders als bisher - als Leistungspreis. Der Mescheder Stadtrat berief für die Preisvergabe das "Kuratorium August Macke-Preis".
Der Preis zeichnete in den folgenden Jahren nicht nur Gesamtwerke, sondern auch eigenständige Beiträge zur Vielfalt und Entwicklung der Bildenden Künste aus. Er wurde vorwiegend für Leistungen vergeben, die einen besonderen Bezug zum Land Nordrhein-Westfalen haben. Auch Eigenbewerbungen von Künstlerinnen und Künstlern, die in NRW geboren oder seit mindestens einem Jahr wohnhaft sind, waren möglich. Der Preis war mit 5.000 Euro dotiert.
Seit 2008 verleiht der Hochsauerlandkreis statt seines Kulturpreises (1993-2005) den August-Macke-Preis. Er wird alle drei Jahre im Bereich der bildenden Künste verliehen werden. Zusatzlich wird 2009 erstmalig der August-Macke-Förderpreis vergeben.










