Vellinghausen
Auch in dieser Siedlung gab es in alter Zeit drei Höfe, deren Grundherren 1599 die Pfarrkirche zu Remblinghausen (Schulte), die Kirchspielskirche zu Meschede (Lammers) und der Schulte zu Horbach (Nieder) waren.
Nieder zu Vellinghausen
Schon 1599 wird dieser Hof in den Arnsberger Lagerbüchern nicht mehr als selbständiger Hof verzeichnet, sondern die Länder werden von Heinrich Arndt, dem Vorgänger von Kersting-Lammers, mitbebaut. Der Hof gehörte in den großen Schultenhof zu Horbach, einen der Oberhöfe des Stiftes Meschede. Als man 1653 daran ging, die Einwirkungen des großen Krieges zu beseitigen, schreibt Jost Schulte zu Horbach, dass zu seinem Hof eine wüste Hufe zu Vellinghausen gehöre, die Jacobs Hans in Nutzung habe; die Hufe sei aber seit Menschengedenken nie bebaut gewesen, auch sei das Haus des Hans Jacobs vom Kriegswesen ganz eingeäschert und abgebrannt, dass derselbe etliche Jahre die Pacht nicht zahlen konnte. Ein Verzeichnis der Grundstücke, aufgestellt von Johann Heinemann Schulte zu Horbach um 1670, gibt an, dass der wüste Hof zwischen der Straße und Schulten Hof zu Vellinghausen liege.
