Eversbergs Geschichte


Zeitraum Ereignis
1023-1124 Graf Eberhard von Arnsberg erbaut die Burg und die zwei Ringmauern
1235 Eversberg wird zum größten Teil durch eine Feuersbrunst zerstört
1242 Graf Gottfried III. von Arnsberg verleiht Eversberg das Lippische Stadtrecht, eigene Münz- und Gerichtsbarkeit sowie freie Markennutzung. Baubeginn der Stadtkirche
1247 Erzbischof Konrad von Köln erteilt der Stadtkirche das Tauf- und Begräbnisrecht und erhebt sie damit zur Pfarrkirche
1282 Graf Ludwig von Arnsberg bestätigt den Bürgern durch eine Urkunde den Besitz des Waldes
1331 Der Hof "Wedestapel" mit Öl- und Mehlmühle (Wehrstapel) wird von der Stadt Eversberg genommen.
1339 Pestepedemie
1369 Eversberg wird mit dem Sauerland kurkölnisch
1453 Das Gaugericht entscheidet einen Streit zwischen Eversberg und Velmede. Erster Velmeder Schnadezug
1594 Erster Hexenprozess
1597 Zweiter Hexenprozess
1629 Die Bürger verteidigen ihre Jagdrechten gegen Kurfürst Ferdinand von Köln
1635 Die Pfarrkirche wird von Landsknechten geplündert, der Pastor und einige Bürger werden verschleppt
1653 Erster Schnadezug mit Warstein
1668-1669 Pestepidemie
1669 Bau der Rochus-Kapelle
1701 Neubau der Mehlmühle (Wasserantrieb)
1712 Bau der Barockhaube für den Turm der Pfarrkirche
1735 Nächtliches Erdbeben
1737-1738 Rote Ruhr, 250 Erkrankte, über 50 Tote
1739 Neubau der 1734 eingestürzten Luzien-Kapele
1741 Hungersnot
1742 Letzte Vollstreckung eines Todesurteils am Galgen (ein Pferdedieb)
1750 Bau des Rathauses
1803 Eversberg kommt mit dem Herzogtum Westfalen unter die Herrschaft des Großherzogstums Hessen
1815 Durchmarsch sächsischer und russischer Soldaten
1816-1817 Große Hungersnot als Folge einer Missernste und des frühen, strengen Winters
1817 Westälischer Friede
1841 Verbot der Schnadezüge, weil sie angeblich Anlass zu Ausschreitungen geben
1842 Hungersnot
1852 Wegen Nichtbeteiligung an der Revolution von 1848 schenkt die Königin von Preußen dem Schützenverein eine Fahne
1856 Die Samtgemeinde Eversberg wird in Amt Eversberg umbenannt
1872 Erste Eisenbahn (bis Nutlar)
1893 Bau der Wasserleitung vom Stimm-Stamm
1906 Bau der Schützenhalle
1907 Erstes Eversberger Telefon im Gasthof Dröge
1909 Umbenennung des Amtes Eversberg in Amt Bestwig
Erstes elektrisches Licht
1912 Genehmigung der Neufassung des Stadtwappens durch Kaiser Wilhelm
1914-1918 Erster Weltkrieg - 86 Gefallene
1918-1919 Pockenepidemie, 45 Erkrankte, 5 Tote
1939-1945 Zweiter Weltkrieg, 64 Gefallene
1948 Antrag auf eigene Verwaltung wird abgelehnt - Eversberg bleibt beim Amt Bestwig
1961 Anlage der Kriegsgräberstätte an der B 55
1975 Eversberg wird infolge der kommunalen Neuordnung Ortsteil der Stadt Meschede
1979 Landessilber im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden"
1981 Landes- und Bundesgold im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden"